Kultur gegen rechten Kulturkampf

  Mittwoch, 17. Oktober 2018

Die Rechten machen mobil. Sie setzen auf den alltäglichen Erfahrungen mit dem neoliberalen Kapitalismus auf - Angst vor Abstieg, Angst vor Konkurrenz, das Gefühl, nicht zu bekommen was einem zusteht und nicht zu leisten, was erwartet wird.

Angst und Hetze dringt in die Poren von Alltag und Kultur. Von rechts wird ein «Kulturkampf» ausgerufen gegen Aufklärung, Menschenrechte und die Errungenschaften der progressiven Bewegungen. Wie halten wir dagegen? Welche Rolle spielt Kultur und Kunst? Wie nimmt sie die Zumutungen der schlechten Gegenwart auf und wird Teil der Gegenwehr?

Es diskutieren:

* Volker Lösch, Theaterregisseur, arbeitet in seinen Inszenierungen häufig mit Profis des jeweiligen Schauspielensembles und mit Vertreter*innen von unterschiedlichen sozialen Gruppen, bspw. brachte er die Erfahrungen mit Hartz-IV als Dresdner Weber-Inszenierung auf die Bühne

* Falk Richter, Theaterregisseur, inszenierte die Zumutungen des neoliberalen Kapitalismus und tauchte mit "Fear" in die Welt der rechten Protagonisten ein und erhielt Morddrohungen aus der rechten Ecke.

* Idil Baydar ist Schauspielerin und Comedian und besonders bekannt für ihre Figur Jilet Ayşe, die die Erzählung der Mehrheitsgesellschaft über die Migrantin aufführt und lautstark das Grundgesetz für sich reklamiert.

Moderation: Christina Kaindl, Bereich Strategie und Grundsatzfragen in der Bundesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE

Eine Veranstaltung im Rahmen von über:morgen, eine Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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