Jenseits von Sanktionen und Zumutbarkeitszwang

-

Mit: Ulrich Schneider Inge Hannemann Micha B.

Armut, Unsicherheit und Entmündigung prägen den Alltag von immer mehr Menschen. In einem Land mit wachsendem Bruttoinlandsprodukt sichern sozialstaatliche Leistungen gerade so das Leben ab – Würde und gesellschaftliche Teilhabe werden zum Luxus. Dieses Modell hat keine Zukunft.

Was die Kommunen tun können

-

Mit: Harald Wolf Matthias Bärwolff Sabine Leidig

Die Kräfte für den verkehrspolitischen Umstieg formieren sich. Um zugleich zu einer solidarischen Erneuerung des Öffentlichen beitragen zu können, muss konzeptionell und politisch-praktisch intensiv gearbeitet werden.

Das gilt insbesondere für die Vernetzung der Aktiven und die Entwicklung einer bündnispolitischen Plattform der emanzipativ-solidarischen Kräfte. DIE LINKE. kann dabei wesentlich helfen, wenn sie von den Erfahrungen anderer linker Parteien in Europa und der Welt lernt.

Wie Gemeingut weggekürzt wird und was wir dagegen tun können

-

Mit: Felix Wiegand Martin Goeke Susanne Hennig-Wellsow

Bei Austeritätspolitik denken viele an Griechenland, vielleicht noch an Großbritannien – aber selten an die Situation in Deutschland. Dabei werden auch hier öffentliches Eigentum und Dienstleistungen weggekürzt oder (teil)privatisiert.

Solidarität der Vielen statt Herrschaft der Wenigen (Buchvorstellung)

-

Mit: Bernd Riexinger Volker Lösch

Die Pflegekraft, den Amazon-Beschäftigten, die Postbotin und den Foodora-Kurier, die Taxifahrerin, den Bauarbeiter und die solo-selbständige Grafikdesignerin eint, dass sie prekär, oft unter Stress arbeiten und am Ende mit ihrem Lohn, der durch steigende Mieten aufgefressen wird, kaum über die Runden kommen. Aber: Wie finden sie zu gemeinsamem Handeln? Wie kann ein „Wir“ der vielgestaltigen Arbeiter_innenklasse mit ihren unterschiedlichen Gesichtern und Erfahrungen entstehen?

Beispiele linker Politik vor Ort, in den Kommunen

-

Mit: Laura Roth Ana Vračar Tobias Bank

Politik in der Kommune hat an Bedeutung zurück gewonnen. Mit den Bewegungen für ein Recht auf Stadt, der Solidarität mit Geflüchteten, mit der Wiederaneignung von Wasser und Energieunternehmen sind erfolgreiche Initiativen und breite Mobilisierungen gelungen, europaweit z.B. in Spanien, Kroatien bis nach Deutschland. Kräfteverhältnisse sind nur zu verändern, wenn die Menschen sich engagieren und es eine Basis der Organisierung im Alltag der Einzelnen gibt - in den Nachbarschaften, am Arbeitsplatz, in den Kommunen.

Linke Alternativen zu Niedriglohn und Dauerstress

-

Mit: Bernd Riexinger Nicole Mayer-Ahuja Hilde Mattheis

Die Digitalisierung führt nicht zum Ende der Arbeit, sondern droht die Entwicklungen hin zu Niedriglöhnen, prekärer Arbeit, Dauerstress und ständiger Erreichbarkeit zu verstärken. Aber Millionen Menschen in Deutschland wünschen sich bessere Löhne und sichere Arbeitsplätze, mit denen sich eine Zukunft aufbauen lässt. Sie wünschen sich weniger Stress und Arbeitszeiten, die zum Leben passen.

Solidarität der Vielen oder autoritärer Kapitalismus?

-

Mit: Bernd Riexinger Winnie Wong Klaus Dörre Emma Rees

Die 100 reichsten Männer besitzen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Weltweit sind die Rechten im Aufschwung. Der globale Kapitalismus bedroht die Demokratie. Neue Kriegsgefahren und die sich zuspitzende Klimakrise bedrohen das Überleben von Millionen Menschen. Wir leben in Zeiten der Krise. Und wir erleben, dass 200 Jahre nach Marx‘ Geburtstag radikale Veränderungen wieder denkbar werden.