Wie machen wir uns Partei zu eigen?

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Mit: Laura Roth Sahra Mirow

Vor 100 Jahren erkämpften sich Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland. Aber nicht nur auf den Wahllisten sind sie immer noch unterrepräsentiert.

Wie selbstbestimmt sind Körper, Kinderkriegen, Sexualität?

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Mit: Cornelia Möhring Kate Cahoon Brigitte Faber Katharina Göpner

Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Frauen ist seit jeher umkämpft, bis heute erleben wir Angriffe von rechts. Zugleich gibt es starke feministische Mobilisierungen. In diesem aufgeladenen Spannungsfeld wird Selbstbestimmung oft auf die Frage "Abtreibung? pro/contra" verkürzt.

Ein Empowerment- Training für Frauen*

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Mit: Julia Lemmle

Die Geschichte und Ideen der Rhetorik sind eng verbunden mit dem Ausschluss von Frauen und Menschen, die nicht den oberen Schichten angehörten. Dieses Erbe ist heute noch in vielen Ausrichtungen von Rhetorik-und Kommunikationsseminaren sichtbar. Es werden meist nur männliche Redner als Vorbilder oder Beispiele eingesetzt, es wird von „den allgemeinen Grundlagen“ gesprochen. Wenn dann einmal Geschlechterstereotype Thema sind, dann als Spezial-Kurs „Rhetorik für Frauen“ während die üblichen Kurse ihre Ausrichtung nicht als „Rhetorik für Männer“ beschreiben.

Familie als Wahlverwandtschaft?!

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Mit: Andrea Maihofer Katharina Hajek Gisela Notz

Familie – ist da, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Obschon es vielfältige Familienformen und Lebensentwürfe gibt, wird von konservativer bis reaktionärer Seite die vermeintlich heile Welt aus Vater-Mutter-Kind(er) beschworen. Dieses Familienbild weist Frauen und Männern klare Plätze zu, romantisiert die monogame Zweierbeziehung und hat rigide Vorstellungen von Sexualität.

Talk zum Abschluss des Fem.Lab

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Mit: Tove Soiland Marta Dillon Nilüfer Koc Bettina Gutperl

Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen (1918), seit 50 Jahren steht fest, dass wir nicht nur den Kapitalismus, sondern auch das Patriarchat überwinden müssen (1968) und seit spätestens 10 Jahren ist klar, dass der neoliberale Kapitalismus in einer tiefen Krise steckt und dabei unsägliches Leid für die Vielen mit sich bringt (2008).

Eine Performance von X Stunden/Arbeit 

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Mit: Fräulein Bernd Bibiana Arena

Fraulein Bernd und Bibiana Arena haben ihr erstes Kooperations-Werk speziell für das Fem.Lab auf der LINKEN WOCHE DER ZUKUNFT entworfen. Im Stück eignen sich die Performer auf eine besondere Weise Raum und Zeit an, um ein kühnes formales Zeichen auf der Bühne zu setzen. Durch Bewegung, Stimme und Musik schaffen sie eine manchmal komische und manchmal angespannte Stimmung. Indem sie mit Erwartungen, Abstraktionen und dem radikalen Verständnis des Daseins im Hier und Jetzt behandeln sie Themen wie Gemeinschaft, Individualität, Konkurrenz, Fluss, Liebe, Zusammenhalt und andere.

Wie kommen wir vom Sprechen über Ungerechtigkeiten zur Veränderung?

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Mit: Anne Wizorek Eleonora Roldán Mendívil

Die Debatte um sexualisierte Gewalt in Abhängigkeitsverhältnissen wurde zuletzt von Hollywood-Schauspielerinnen in eine breite Öffentlichkeit getragen. Sie haben aufgedeckt, dass sexuelle Belästigung bis hin zu Missbrauch in der Filmbranche gang und gäbe sind. Nun gehören Millionen-Dollar-Schauspielerinnen eindeutig zu den Privilegierten unserer Gesellschaft – aber können sie sich somit auch besser wehren?

Feminismus als Befreiungsperspektive für Jedermensch

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Mit: Nils Pickert Jochen König Tarik Tesfu

Feminismus ist Frauengedöns, könnte Mann meinen, eine Theorie für das unterdrückte Geschlecht. Aber immer mehr Männer merken, dass sie auf die Rollenbilder und Erwartungen, die an sie gestellt werden, selbst keinen Bock (mehr) haben. Denn die kapitalistisch-patriarchale Ordnung diskriminiert nicht nur Frauen und andere Geschlechter. Sie hindert auch viele Männer daran, sich frei zu entfalten und solidarische Beziehungen einzugehen.