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Mit: Míriam Planas Brendan Ogle Vladimir Simović

Städte und Regionen in ganz Europa wehren sich seit Jahren gegen die Privatisierung der Wasser- und Abwasserversorgung und rekommunalisieren die Versorgung an vielen Orten erfolgreich. In Berlin konnte bspw. der Berliner Wassertisch mit einem erfolgreichen Volksbegehren schon Ende 2013 durchsetzen, dass die Wasserversorgung wieder in öffentlicher Hand ist.

Die Untoten des Kapitalismus sind unsere Hoffnung

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Marx beschreibt das Kapital als tote Arbeit, die sich "vampirmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit". Das ist der Normalzustand. Doch die gegenwärtig herrschende neoliberale Form des Kapitalismus ist gescheitert, freilich wir werden sie nicht los.

Von der Utopie zur politischen Initiative für Arbeitszeitverkürzung

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Mit: Lia Becker Richard Detje

Der Dauerstress in der Arbeitswelt macht immer mehr Menschen krank. Millionen Beschäftigte wünschen sich Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Die Zeit ist längst reif für eine gerechte Verteilung der Arbeit.

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Mit: Peter Birke Anja Smasal Romin Khan

Ausländische Beschäftigte sind oft vielfältigen Formen der Diskriminierung ausgesetzt: Ausstehende Löhne werden nicht gezahlt, für miserable Unterkünfte werden übertriebene Mieten verlangt, im Alltag begegnet ihnen Rassismus.

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Mit: Volker Lösch Idil Baydar Falk Richter

Die Rechten machen mobil. Sie setzen auf den alltäglichen Erfahrungen mit dem neoliberalen Kapitalismus auf - Angst vor Abstieg, Angst vor Konkurrenz, das Gefühl, nicht zu bekommen was einem zusteht und nicht zu leisten, was erwartet wird.

Angst und Hetze dringt in die Poren von Alltag und Kultur. Von rechts wird ein "Kulturkampf" ausgerufen gegen Aufklärung, Menschenrechte und die Errungenschaften der progressiven Bewegungen. Wie halten wir dagegen? Welche Rolle spielt Kultur und Kunst? Wie nimmt sie die Zumutungen der schlechten Gegenwart auf und wird Teil der Gegenwehr?

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Mit: Alex Demirović Hilary Wainwright Pascal Zwicky

Es wird wieder über Demokratie in der Wirtschaft diskutiert. Das ist gut so und drängend. Denn mit dem neoliberalen Kapitalismus geht die Enteignung der Arbeitenden, die Klimakrise und die Aushöhlung der Demokratie einher. Die Aktionäre interessiert nur die Vermehrung ihres Vermögens, nicht die Interessen und Gesundheit der Beschäftigten oder die ökologischen Folgen der Produktion.

Klima, imperiale Lebensweise und Gegenwehr

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Mit: Birgit Mahnkopf Nina Treu Axel Troost

Um das gute Leben für alle zu verwirklichen ohne die natürlichen Grundlagen des Wohlstands nach und nach zu verfeuern, braucht es linke Antworten auf die Frage, wie künftig Wirtschaft und Gesellschaft grundsätzlich neu organisiert werden können.

Feminismus als Befreiungsperspektive für Jedermensch

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Mit: Nils Pickert Jochen König Tarik Tesfu

Feminismus ist Frauengedöns, könnte Mann meinen, eine Theorie für das unterdrückte Geschlecht. Aber immer mehr Männer merken, dass sie auf die Rollenbilder und Erwartungen, die an sie gestellt werden, selbst keinen Bock (mehr) haben. Denn die kapitalistisch-patriarchale Ordnung diskriminiert nicht nur Frauen und andere Geschlechter. Sie hindert auch viele Männer daran, sich frei zu entfalten und solidarische Beziehungen einzugehen.

Solidarität der Vielen oder autoritärer Kapitalismus?

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Mit: Bernd Riexinger Winnie Wong Klaus Dörre Emma Rees

Die 100 reichsten Männer besitzen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Weltweit sind die Rechten im Aufschwung. Der globale Kapitalismus bedroht die Demokratie. Neue Kriegsgefahren und die sich zuspitzende Klimakrise bedrohen das Überleben von Millionen Menschen. Wir leben in Zeiten der Krise. Und wir erleben, dass 200 Jahre nach Marx‘ Geburtstag radikale Veränderungen wieder denkbar werden.