Freitag, 3. August 2018

In Deutschland gab es dieses Jahr die größte studentische Protestbewegung seit den Blidungsstreiks 2009.

Aber nicht nur in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern regt sich der Protest gegen die prekären Arbeitsbedingungen an den Hochschulen. Julia Kaiser war als Austauschstudentin in Barcelona und erzählte uns, was das Besondere an den Protesten war. Auf der Linke Woche der Zukunft wird sie an dem Workshop „Quer durch Europa: Kämpfe um Gute Arbeit an den Hochschulen“ teilnehmen. 

-

Mit: Winnie Wong Susanne Lang Jon Lansman Adam Klug

Die gesellschaftlichen Verhältnisse spitzen sich zu, die Ungerechtigkeiten des Alltags sind kaum noch zu ertragen: hohe Miete, geringer Löhne, Schikanen auf dem Amt. Die Unzufriedenheit wächst bei vielen, immer mehr Leute treten in DIE LINKE ein, um etwas zu tun. Aber WIE schaffen wir aus der individuellen Sehnsucht nach Veränderung einen gemeinsamen Aufstand zu organisieren?

-

Dieses Labor bringt verschiedene friedenspolitische Aktive und Akteure zusammen.

Wir wollen uns austauschen über die Möglichkeit der Vernetzung und prüfen, ob gemeinsame Aktionstage oder Aktionsschwerpunkte vereinbart werden können. Die Aufrüstungspläne von NATO, EU und der Bundesregierung zeigen: eine starke Bewegung für Frieden, gegen Aufrüstung und Waffenexoporte wird dringend gebraucht. Was können wir dazu beitragen? Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen friedenspolitischen Initiativen und Organisationen werden hier ihre Vorschläge diskutieren.

Ein Blick auf Befreiung, neoliberale Integration und den Kampf gegen Rollback

-

Mit: Emily Laquer Rhonda Koch Jutta Meyer-Siebert

Wir sind die Erb*innen von 1968: Aber was macht dieses Erbe aus? Der funkelnde Raum des Politischen, die Kultur des Aufbegehrens, der Internationalisums.

Das sind heute noch wesentliche Bestandteile unserer kollektiven Erinnerung. Sie prägen unseren Aktivismus und unsere Strategien. Doch ein Blick zurück muss auch die Fehler jener Zeit reflektieren und unser Erbe in der Gegenwart historisch einordnen.

Wie die am stärksten von Neoliberalismus Betroffenen Politik, Strategie und Organisierung übernehmen.

-

Mit: Jon Liss Steve Williams Robert Maruschke

Wer von uns auf der Linken Woche der Zukunft weiß, wie sich ein Leben in der Niedriglohnhölle anfühlt? Kein Geld für den Urlaub, für das Schulessen oder für den öffentlichen Nahverkehr? Jahrzehntelang Zwangsräumungen, überlange Arbeitstage oder allerhand Demütigungen? Wer kann dazu was sagen?

Wie machen wir uns Partei zu eigen?

-

Mit: Laura Roth Sahra Mirow

Vor 100 Jahren erkämpften sich Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland. Aber nicht nur auf den Wahllisten sind sie immer noch unterrepräsentiert.

Aufstehen gegen Rassismus und antifaschistische Strategien

-

Mit: Manu Nürnberg Christian Schneider Christine Buchholz Larissa Krause Bündnis #unteilbar

Ob bei der Blockade von Parteitagen, am Stammtisch, in der Provinz, bei Demonstrationen oder im Club: In den vergangenenJahren gab es zahlreiche Proteste und viele verschiedene Aktionen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck. Sie haben mit unterschiedlichen Aktionsformen immer wieder zehntausende Menschen mobilisiert, Aufklärung gegen die Fake-News der Rechten geleistet, die Normalisierung des Rassismus – oft kreativ – gestört und viele Menschen politisiert.

Und wem zahle ich eigentlich Miete?

-

Mit: Adrian Garcia-Landa Christoph Trautvetter

Berlin gilt als interessantester Markt für Immobilieninvestments in Europa und weist den höchsten Wohnungsanteil börsennotierter Wohnungsunternehmen in Deutschland aus. Die Wohnungsnachfrage ist hoch, der Zuzug reißt nicht ab, die Mieten steigen rasant.

Abschluss-Podium

-

Mit: Katja Kipping Nick Srnicek Alex Demirović

Das rechte Raunen und der alte Wunsch nach neuen Führern ist nur die halbe Wahrheit unserer Gegenwart. Denn es gibt auch jene, die sich bis heute der autoritären Wende verweigern, weil sie eine solidarische Zukunft wollen.

Talk zum Abschluss des Fem.Lab

-

Mit: Tove Soiland Marta Dillon Nilüfer Koc Bettina Gutperl

Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen (1918), seit 50 Jahren steht fest, dass wir nicht nur den Kapitalismus, sondern auch das Patriarchat überwinden müssen (1968) und seit spätestens 10 Jahren ist klar, dass der neoliberale Kapitalismus in einer tiefen Krise steckt und dabei unsägliches Leid für die Vielen mit sich bringt (2008).