Umrisse einer solidarischen Einwanderungsgesellschaft

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Mit: Manuela Bojadzijev Bernd Kasparek Ali Al Dailami Jules El-Khatib Roman Veressov Lena Kreck

In der herrschenden Debatte um Migration werden Migrantinnen und Migranten als Problem thematisiert, von den Rechten als Bedrohung und Konkurrenz für die "Einheimischen". Aber: "Wenn die Rechten und Neoliberalen uns gegeneinander ausspielen wollen, wenn sie nach unten treten, wenn Schuldige gesucht werden, statt sich nach oben zu wenden, dann sagen wir: Alle oder keiner!" (Bernd Riexinger)

In Anwesenheit von Jugend Rettet e.V.

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Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative Jugend Rettet. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen «Iuventa». Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an.

Schutz vor Abschiebungen und das Recht auf Bleiben

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Mit: Mario Neumann Anne Helm Jannika Kluge Hassan Numan

Die Debatte um Geflüchtete wird von Abschottung und Abschiebungen bestimmt - in der EU, in den Mitgliedstaaten - und in Bayern. Können Städte sichere Orte sein, die dagegen halten, Orte der Solidarität?

Was tut die Linke gegen den Rechtsruck?

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Mit: Martina Renner Nora Berneis Chaja Boebel

Das Parlament ist bei der letzten Wahl nach rechts gerückt, rechte Positionen dominieren die öffentliche Debatte, die AfD liegt in einigen Stadtteilen bei 30 Prozent und will sich in den Betrieben verankern.

Was kann die Linke dem entgegensetzen? Wir machen einige Felder auf und diskutieren Gründe für den Aufstieg der Rechten und die Herausforderungen, die daraus für die Linke folgen: Im Parlament, in den Medien, in den Gewerkschaften und in den Stadtteilen.

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Mit: Peter Birke Anja Smasal Romin Khan

Ausländische Beschäftigte sind oft vielfältigen Formen der Diskriminierung ausgesetzt: Ausstehende Löhne werden nicht gezahlt, für miserable Unterkünfte werden übertriebene Mieten verlangt, im Alltag begegnet ihnen Rassismus.

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Mit: Volker Lösch Idil Baydar Falk Richter

Die Rechten machen mobil. Sie setzen auf den alltäglichen Erfahrungen mit dem neoliberalen Kapitalismus auf - Angst vor Abstieg, Angst vor Konkurrenz, das Gefühl, nicht zu bekommen was einem zusteht und nicht zu leisten, was erwartet wird.

Angst und Hetze dringt in die Poren von Alltag und Kultur. Von rechts wird ein "Kulturkampf" ausgerufen gegen Aufklärung, Menschenrechte und die Errungenschaften der progressiven Bewegungen. Wie halten wir dagegen? Welche Rolle spielt Kultur und Kunst? Wie nimmt sie die Zumutungen der schlechten Gegenwart auf und wird Teil der Gegenwehr?

Wie selbstbestimmt sind Körper, Kinderkriegen, Sexualität?

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Mit: Cornelia Möhring Kate Cahoon Brigitte Faber Katharina Göpner

Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Frauen ist seit jeher umkämpft, bis heute erleben wir Angriffe von rechts. Zugleich gibt es starke feministische Mobilisierungen. In diesem aufgeladenen Spannungsfeld wird Selbstbestimmung oft auf die Frage "Abtreibung? pro/contra" verkürzt.

Aufstehen gegen Rassismus und antifaschistische Strategien

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Mit: Manu Nürnberg Christian Schneider Christine Buchholz Larissa Krause Bündnis #unteilbar

Ob bei der Blockade von Parteitagen, am Stammtisch, in der Provinz, bei Demonstrationen oder im Club: In den vergangenenJahren gab es zahlreiche Proteste und viele verschiedene Aktionen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck. Sie haben mit unterschiedlichen Aktionsformen immer wieder zehntausende Menschen mobilisiert, Aufklärung gegen die Fake-News der Rechten geleistet, die Normalisierung des Rassismus – oft kreativ – gestört und viele Menschen politisiert.

Abschluss-Podium

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Mit: Katja Kipping Nick Srnicek Alex Demirović

Das rechte Raunen und der alte Wunsch nach neuen Führern ist nur die halbe Wahrheit unserer Gegenwart. Denn es gibt auch jene, die sich bis heute der autoritären Wende verweigern, weil sie eine solidarische Zukunft wollen.