Wie weiter?

Ob bei der Blockade von Parteitagen, am Stammtisch, in der Provinz, bei Demonstrationen oder im Club: In den vergangenenJahren gab es zahlreiche Proteste und viele verschiedene Aktionen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck. Sie haben mit unterschiedlichen Aktionsformen immer wieder zehntausende Menschen mobilisiert, Aufklärung gegen die Fake-News der Rechten geleistet, die Normalisierung des Rassismus – oft kreativ – gestört und viele Menschen politisiert.

Der Einzug der AfD in den Bundestag, die extrem rechte Regierung in Österreich, die autoritäre Verschärfung der Politik der Großen Koalition selbst machen deutlich, wie weit nach rechts die öffentliche Meinung schon verschoben wurde. Es ist höchste Zeit, dass wir uns über praktische Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Dass wir uns koordinieren und vernetzen und uns über die nächsten Schritte verständigen. Wir wollen mit VertreterInnen verschiedener antifaschistischer Kampagnen diskutieren: was hat bisher funktioniert, was kann (noch) besser werden und was sollte anders werden? Welche Konzepte und Ideen sind für die eigene lokale Arbeit anwendbar? Inwiefern können sich die verschiedenen Ansätze ergänzen? Was muss auf lokaler und bundesweiter Ebene im (Wahl)Jahr 2019 geschehen?

Im Anschluss gibt es aktuelle Informationen vom zur bundesweiten #unteilbar Demonstration am 13. Oktober in Berlin. 

Die Veranstaltung wird Jan Schlemermeyer (Rosa-Luxemburg-Stiftung) moderiert. 

Termin

16. September 2018
10:00 12:00 Uhr

Redner*innen

Nationalismus ist keine Alternative
Aufstehen gegen Rassismus
Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im deutschen Bundestag, Mitglied des Parteivorstandes
AfD Wegbassen/Reclaim Club Culture
Bündnis #unteilbar

Veranstaltungsort

Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin